12.05.2012 Hobby Trophy – Mühldorf

Schlechtes Wetter schon lang vor dem Start und im gesamten Rennverlauf machten die Abfahrten, die bei gutem Wetter nicht ohne sind, extrem schwer bis unfahrbar. Als Brillenträger ist es bei solchen nassen
Strecken oft auch noch ein Blindflug, da die Brille beschlägt und mit Schlamm beschossen wird.

Kraft und Kondition waren in Ordnung. Ich konnte jeden Anstieg mit Druck fahren ohne schlapp zu machen. Dafür hab ich viel Zeit bei den Abfahrten liegen lassen. Für den langen Downhill vom Jauerling hab ich noch nie so lange gebraucht. Verglichen mit dem Vorjahr habe ich somit über 15 Minuten länger ins Ziel gebraucht. Eigentlich wollte ich es endlich wieder unter 3h schaffen.
Das Score mit NN vorne und RR hinten war genau richtig und hat ohne Probleme durchgehalten. Nur die Schaltung zwickt hin und wieder etwas, wird aber am Schlamm liegen.

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29.04.2012 Centurion Mountainbike Challenge in St. Veit / Gölsen

Zwei Neuerungen der Challenge 2012 sind bereits in der Überschrift zu sehen:
1. Hauptsponsor ist heuer Centurion
2. St. Veit startet nicht mehr am 1. Mai
Die Strecke ist aber die Alte geblieben, dazu noch Staub trocken. Ungewöhnlich heiß war es auch heute, rund 30°C hatte ich noch nie in St. Veit. Mit diesen Temperaturen hatten auch einige Fahrer echte Probleme, andere (die sich ein Trainingslager im Süden leisten können) fühlten sich offensichtlich wohler und konnten entsprechend gute Leistungen bringen. Was ich von mir nicht behaupten kann. Nicht nur das ich mein Ziel unter 1h40m zu bleiben nicht geschafft habe, war ich auch noch deutlich langsamer als die letzten beiden Jahre. Dennoch habe ich mich bei diesem Rennen relativ gut gefühlt. Immer mit Druck gefahren, aber nicht ans Limit gegangen um mich nicht zu früh fertig zu machen. Das Ergebnis ist zwar etwas enttäuschend, aber wenigstens hat es Spaß gemacht weshalb ich mich auch nicht demotivieren lasse.

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15.04.2012 1. Grenzüberschreitender MTB Radmarathon Eisenberg a.d.Pink

Die Eckdaten des Veranstalters waren 30km mit 650hm je Runde. Zur Auswahl standen eine Runde für die “small” und zwei Runden für “classic” Strecke. Da diese Veranstaltung bei mir unter Trainingsrennen fällt und die Daten ein einfaches Rennen andeuteten habe ich mich für zwei Runden entschieden. Da die Startgebühren für beide Strecken auch gleich waren gab es nichts zu verlieren.
Nun, ich hab nach der ersten Runde aufgegeben! Als Ausreden könnte ich jetzt die Rückenschmerzen angeben, oder den nassen Boden auf dem sich die Reifen fest saugten, aber in Wahrheit fehlte mir die Motivation in die zweite Runde zu gehen. Die Strecke war zwar unerwartet schwer, da die 650hm auf die letzten 10km aufgeteilt wurden und der flache Teil auf groben und nassen Feldwegen zu bewältigen war, aber gesamt betrachtet eine schnelle und abwechslungsreiche Strecke die genau richtig für den Saisonanfang ist. Gefahren wurde das Myroon mit der üblichen Bereifung NN 2,25 vorne und RR 2,1 hinten.

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24.03.2012 Kamptal-Klassik-Trophy

Den geplanten Saisonstart beim “Duke of the Trash” hab ich wegen einem vorangegangenem Krankenstand ausfallen lassen. Und Lust auf den Müllberg herum zu kurven hatte ich sowieso keine. Also ist heute in Langenlois bei der Kamptal Klassik mein Saisonstart. Super Wetter, fast schon wie im Sommer, und eine Staub- trockene Strecke sind dafür auch das richtige Umfeld. Wie auch letztes Jahr bin ich bei dieser starken Konkurrenz zwar nur hinten nach gefahren, aber bei manchen kurzen Anstiegen konnte ich mithalten. Vielleicht ein gutes Zeichen? Die Abfahrten waren wieder problemlos, obwohl ich mich nicht so sicher gefühlt habe wie letzten Jahr. Ich bin wieder mit dem Score gefahren, 2,25 RacingRalph hinten und NobbyNic vorne.

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18.09.2011 St. Jakob im Walde

Aus mir schleierhaften Gründen wollte ich dieses Rennen auch noch fahren. Ein Rundkurs von 15km mit 500hm den ich zwei mal fahren musste. Da ich am Vortag in Frankenfels meine Sünden ab gebüßt hatte, war an ein gutes und schnelles Rennen natürlich nicht zu denken. Spaß hat es aber dennoch gemacht.
Die Strecke ist durchgehend fahrbar, auch für jemanden wie mich im geschwächten Zustand. Relativ sanfte Anstiege von 100hm, technische Abfahrten auf Waldboden bei denen man keine Angst um sein Leben haben muss, und zum Erholen zwei Asphaltteile. Eine perfekte Mischung mit verschwindend wenig Schotter.
Ich wünschte, ich hätte Frankenfels sausen lassen. Dann hätte ich die Anstiege zwei Gänge härter fahren können und so in der ersten Runde den Anschluss nicht verloren, und in der zweiten Runde noch mehr Fahrer überholen können. Immer hin konnte ich beide Runden fast auf die Sekunde gleich schnell fahren, und dank Fully mit RR 2,25 hinten und NN 2,25 vorne diese tolle Strecke so richtig genießen.
Ein schöner, wenn auch nicht schneller Saisonabschluss.

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